
Kongo - Fluss der Monster (AT)
TV-Produktion, NDR / WDR / ARTE / NAT GEO (44'')
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo gemessen an seinen Wassermassen der zweitgrößte Fluss der Erde.
Mit seinen zahlreichen Nebenflüsse nährt er ein Gebiet fünf Mal so groß wie Deutschland, ein riesiger tropischer Urwald mit unglaublichem Artenreichtum.
Die zweiteilige Dokumentation folgt dem Kongo aus seinem Quellgebiet im Norden Sambias bis hin zur Mündung in den Atlantischen Ozean - 4700 Kilometer durch atemberaubende Landschaften und nahezu undurchdringliche Urwälder.
Auf dem Weg entdecken Thomas Behrend und sein Team die außergewöhnliche Tierwelt und erfahren, wie stark der Kongo-Fluss die Evolution vieler Tiere beeinflusst hat. Unsere nächsten Verwandten, Bonobos und Schimpansen,
werden allein durch den breiten Strom voneinander getrennt und entwickelten so unterschiedliche Verhaltensweisen. In Tiefen bis zu 200 Metern leben blinde Fische und andere merkwürdige Wesen, angepasst an die völlige Dunkelheit.
Viele der Tiere, die in oder am Kongo-Fluss leben, finden sich nirgendwo anders in der Welt - eine Einzigartigkeit, die Thomas Behrend und sein Team mit neuen Kameratechnologien entdecken werden.
Mit Hilfe des Mikrokopters folgt der Zuschauer dicht über den Baumwipfel Sambias Millionen von Flughunden. Eine Highspeedkamera zeigt bisher nie gesehene Details des Schuhschnabels beim Beutefang oder den Kampf zweier Nilpferdbullen in Zeitlupe -
atemberaubende Einblicke in einen Fluss voller Geheimnisse!
Hoanib - Heimat der Wüstenelefanten (AT)
TV-Produktion, WDR (44'')
Von der felsigen Bergwelt durch die brennende Namib-Wüste bis an den Atlantik: Wir begleiten eine Herde Wüsten-Elefanten durch diesen einzigartigen Lebensraum, vom trockenen und extrem heißen Frühjahr bis zum alles erlösenden Regen im Winter.
Ihr Weg führt entlang des Hoanib, eines Trockenflusstals in Namibia. Sein Wasser läuft unterirdisch durch das Flussbett. Die Elefanten gehören zu den wenigen, die die geheimen Wasserquellen kennen. Unterwegs treffen wir auf seltsame Tierarten,
von denen jede ihre eigene Überlebensstrategie in der Wüste entwickelt hat: Spinnen, die sich an Dünen herunterrollen, Käfer, die sich von der Feuchtigkeit des Morgennebels ernähren und ein Echse, die sich in Sekunden komplett eingräbt.
Eine Reise durch die Wunder des Hoanib! Stets mit dabei sind unser Mikrokopter, mit dem wir jederzeit hochwertige Luftaufnahmen machen und eine Superzeitlupenkamera, die besondere Momente auf beeindruckende Art und Weise einfängt.
Die Schlei - Tiere an Deutschlands längstem Fjord (AT)
TV-Produktion (44'')
Zwischen den Städten Schleswig und Kappeln fließt Deutschlands längster Fjord gemächlich in Richtung Ostsee, vorbei an einer malerischen Landschaft.
Die Schlei ist kein Fluss, sondern eine Förde, die aufgrund der Gletscherbewegungen vor tausenden von Jahren entstanden ist.
Heute beheimatet sie viele verschiedene Tierarten: Graugänse besuchen die Schlei im Winter; im Frühling kommen die Heringe und mit Ihnen die mächtigen Seeadler.
In der Mündung werden nicht selten Schweinswale gesichtet. Doch nicht nur die wunderschöne Landschaft und die Artenvielfalt haben es den vielen Touristen angetan, die im Sommer kommen.
Im Mittelalter spielte die Schlei eine besondere Rolle: die Wikinger gründeten bei Schleswig die Siedlung Haithabu, die für lange Zeit einer der wichtigsten Handelsplätze Nordeuropas sein sollte.
Um die vielen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten rund um die Schlei zu filmen, wird Kameramann Thomas Behrend ein Jahr an der Schlei drehen.
Im Wandel der Jahreszeiten portraitiert er die Landschaft und ihre tierischen Bewohner. Erstmals kommt bei dieser Produktion unser eigens entwickelter Mikrokopter zum Einsatz.
Mit Hilfe des kleinen Fluggeräts ermöglichen wir hochauflösende Luftaufnahmen aus nahezu jeder Perspektive.